Informationszentrum Berufe der Kirche (Hrsg.):
Ja, ich komme bald. Die Endzeit im Licht der Apokalypse: I: Die Offenbarung des Johannes mit den sieben mal sieben Bildern der Bamberger Apokalypse. II. Hans Urs von Balthasar - Die Apokalypse
Erscheinungsjahr: 1985, Freiburg.
143 Seiten mit 49 Bildtafeln der Bamberger Apokalypse, Leinenstruktur-Einband, geringe Gebrauchsspuren, schön erhalten. 28 x 20,5 cm.
Vorwort: Die „Bamberger Apokalypse“, ein handschriftlicher Buchcodex, ein Werk der Buchmalerei der Reichenauer Schule, gehört zu den Prunkstücken ottonischer Buchmalerei. Der Codex ist in der Zeit zwischen dem Jahr 1000 und vor dem Jahr 1020 im Benediktinerkloster auf der Insel Reichenau im Bodensee entstanden. Auftraggeber war vermutlich Kaiser Otto III (reg. 983 - 1002). Nach dessen Tod ließ Kaiser Heinrich II (reg. 1002 - 1024) die Arbeiten am Codex fortsetzen und ihn fertigstellen.1) Mehrere Schreiber haben den Text in lateinischer Sprache auf Pergament niedergeschrieben und Buchmaler ihn bebildert. Die Buchmalerei des Bodensee-Klosters Reichenau wurde von der Weltkulturorganisation Unesco im Jahr 2003 in das Verzeichnis des Weltdokumentenerbes aufgenommen und gehört zum „Gedächtnis der Menschheit“. Die aus 106 Pergamentblättern bestehende Handschrift enthält in 49 (7x7) Bildern die Apokalypse des Johannes und ein Evangelistar, und kam im Jahr 1020 anlässlich der Gründung des Bistums Bamberg durch eine Schenkung von Kaiser Heinrich II und seine Gemahlin Kunigunde nach Bamberg. Sie befindet sich heute in der Staatsbibliothek Bamberg.
Sprache: Deutsch
Katalog: Theologie
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