Preussische Sagen

Grässe, Johann Georg Theodor: Sagenbuch des Preußischen Staates. Zwei Bände. Nachdruck der Ausgabe Glogau 1868/1871

Hildesheim /New York Georg Olms Verlag 1977
1. Auflage des Nachdrucks
ISBN 3-487-06431-6 + 3487-06432-4
Bd. 1: XV + 784 S., Bd. 2: XVI + 1104 S.., 15x23 cm, 12 cm Regalbreite. Ganzleinen gebunden mit Original-Schutzumschglägen. Exlibris auf der Innenseite der Vorderdeckel, kl. Monogrammstempel auf Vorsatz, kl. Bibliothekssignaturen auf den Buchrücken, Schutzumschläge an den Kanten leicht bestoßen, aber unversehrt. Beide Bände frisch und ohne Lesespuren.
Grässe, auch Gräße oder Graesse geschrieben (1814-1885) wurde aufgrund seiner Sprach- und Literaturkenntnisse 1843 zum Privatbibliothekar des sächsischen Königs Friedrich August II. berufen, später leitete er in Dresden das Münzkabinett, die Porzellansammlung und schließlich das Grüne Gewölbe. Auch als Sagensammler machte er sich einen Namen: 1854 erschien die "Bibliotheca magica et pneumatica", ein Jahr später seine "Sächsischen Sagen", schließlich 1868/71 das hier vorliegende Mammutwerk der "Sagen des Preussischen Staates". Da Preussen damals zu einem riesigen Staatsgebilde geworden war, umfasste diese Sammlung nicht nur das preussische Kernland, sondern auch Hoheitsgebiete in Sachsen und Thüringen, den Rheinprovinzen, in Schlesien und der Niederlausitz, Pommern, Hohenzollern, Hessen und Nassau, Hannover und Schleswig-Holstein. Insgesamt enthält das Werk, nach Landstrichen geordnet und mit Herkunftsnachweis versehen, 2206 Sagen.
Sprache: Deutsch
Katalog: Märchen / Sagen / Mythologie
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